
Die Geschichte unseres Vereins



Zeitstrahl
Das 120. Jahr
Wir starten in unser 120. Jahr! Mit Stolz und Freude führen wir den Verein weiter. Mit insgesamt 11 Veranstaltungen für unsere erwachsenen Mitglieder und 4 Veranstaltungen für die Kinder ist unser Terminkalender gut gefüllt.
2026
3569 Einwohner, 25 Bürgermeister
In Straßlach-Dingharting leben im Januar 2026 insgesamt 3569 Einwohner. In der Zeit seit der Gründung unseres Vereins gab es 25 Bürgermeister, die für den Verein prägendsten werden hier erwähnt.
Rund 130 Mitglieder
Mit ca. 130 Mitgliedern sind wir einer der größeren Vereine der Gemeinde Straßlach-Dingharting. Wir gewinnen viele junge interessierte Mitglieder.
2025
Gemeinnützig, eingetragen, mit Kindergruppe
Anerkennung unseres Vereins als gemeinnützig und Eintragung ins Vereinsregister. Der Verein firmiert nun unter dem Namen "Obst- und Gartenbauverein Dingharting-Straßlach e.V.". Neugründung einer Kindergruppe mit 10 Mitgliedern zwischen 6 und 11 Jahren. Es finden 4 Veranstaltungen für Kinder pro Jahr statt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Ziel ist die Heranführung von Kindern an die Natur und unsere ländliche Umgebung sowie die Förderung der natürlichen Neugier der Kinder auf ihre Umwelt mit Exkursionen, Forschungsstationen und kleinen Abenteuern.
2024
Der Bezirksverband wird Naturschutzvereinigung
Der Bezirksverband Oberbayern für Gartenkultur und Landespflege e.V. wird im August 2024 eine nach § 2 BNatSchG anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung. Er vertritt in Oberbayern rund 630 lokale Gartenbauvereine, so auch unseren Verein. Diese Anerkennung steht für unsere Arbeit.
Catharina Bartmann übernimmt
Neuwahlen mit Vorstandswechsel. Bernhard Büchting tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Neue 1. Vorsitzende wird Catharina Bartmann, die bisherige Schriftführerin.
2023
2008
Hans Sienerth wird Bürgermeister
Hans Sienerth wird Bürgermeister.
Ein Jubiläumsbaum am Friedhof
Ein Jubiläumsbaum wird gepflanzt, Geschenk des Bezirksverbands von Oberbayern zum 100-jährigen Jubiläum 2006. Dieser Baum schmückt noch immer den Eingang zum neuen Friedhof in Großdingharting.
2007
Wettbewerb Naturnaher Garten
Der Verein organisiert im Auftrag der Gemeinde in den Jahren 2000 und 2003 den Wettbewerb "Naturnaher Garten". Die Gemeindesiegerin belegt auch im Landesentscheid den 2. Platz.
2000
Wettbewerb Lebensraum Obstbaum
Der Verein organisiert im Auftrag der Gemeinde mit beachtlichem Erfolg den Wettbewerb "Lebensraum Obstbaum".
1994
Büchtig bringt Kurse und Bodenproben
Bernhard Büchtig übernimmt den Vorsitz des Vereins und hält zweimal jährlich Versammlungen und Informationsveranstaltungen sowie Kurse zum richtigen Schnitt von Obst- und Ziergehölzen ab. Um den Umweltschutz zu fördern, bietet der Verein regelmäßig Bodenuntersuchungen an und setzt sich für naturnahe Gartenanlagen und die Vermeidung von chemischen Pflanzenschutzmitteln ein.
1988
Wilhelm Streit wird Bürgermeister
Wilhelm Streit wird Bürgermeister. Er übt sein Amt bis 2002 aus.
1983
Rathaus und Feuerwehrhaus entstehen
Bau des Rathauses und des Feuerwehrhauses Straßlach.
23 Straßlacher treten bei
Maria Büchting setzt sich nach der Zusammenlegung der Ortsteile Dingharting und Straßlach zur Gemeinde Straßlach-Dingharting mit großem Erfolg für die Aufnahme von Bürgern aus Straßlach in den Verein ein; spontan treten 23 neue Straßlacher Mitglieder bei. Der Vereinsname wird geändert in: "Obst- und Gartenbauverein Dingharting-Straßlach".
1977/1978
Zwei Orte werden eine Gemeinde
Lorenz Lang, Amtsinhaber in Dingharting, wird zum ersten Bürgermeister der zusammengelegten Gemeinde Straßlach-Dingharting gewählt. Die Gemeinde gehört jetzt zum Landkreis München, vorher gehörte sie zu Wolfratshausen.
An der Spitze des Olympia-Wettbewerbs
Dingharting steht an der Spitze des Landeswettbewerbs "Blumenschmuck zu den Olympischen Spielen".
1972
Staatsbesuch aus Gambia
Premierminister Jawara aus Gambia stattet mit seiner Gattin unserem preisgekrönten Dorf (Großdingharting) einen Besuch ab - ein Festtag für das ganze Dorf. Bürgermeister von Dingharting wird Lorenz Lang.
Zweiter Platz im Landesentscheid
Großdingharting belegt den 2. Platz beim Landesentscheid des Wettbewerbs "Das schönere Dorf".
1971
Kreissieger und Dritter im Land
Großdingharting wird Kreissieger des Landkreises Wolfratshausen in der Kategorie "Das schönere Dorf" und belegt unter 165 Bewerbern den 3. Platz im Landesentscheid.
1969
Maria Büchting übernimmt den Vorsitz
Neue 1. Vorsitzende wird Maria Büchting.
1968
Der Weiher wird bepflanzt
Der Gartenbauverein setzt sich immer mehr für die Erhaltung des Geschaffenen ein und ist maßgeblich an der Bepflanzung rund um den Weiher beteiligt. Er veranstaltet Blumenschmuckwettbewerbe und sorgt so für ein neues Bewusstsein für unsere Heimatgemeinde.
1966
Bürgermeister Pettinger baut den Dorfweiher aus
Unterstützer und Förderer der Ortsverschönerung war Peter Pettinger, der ab 1966 Bürgermeister der Gemeinde Dingharting war. In dessen Ära wurde 1967 der Ausbau des Dorfweihers in Großdingharting durchgeführt. Kosten: 2100 DM. Dafür wurden eine Schutzmauer zum Wirtsgarten, ein neues Geländer, 100 m Granitsteinmauer und ein Springbrunnen errichtet.
Feichtmair beginnt die Ortsverschönerung
1. Vorsitzender wird Emmeran Feichtmair; unter seiner Leitung wird mit der Ortsverschönerung begonnen. Der Blumenschmuck an den Häusern wird zum Aushängeschild der Gemeinde.
1962
1960
Die Straßlacher Grundschule öffnet
Eröffnung der Straßlacher Grundschule.
1948
Strom in Eigenregie, dann die D-Mark
Hailafinger Bürgerinitiative errichtet mit eigenen Mitteln ein Transformatorenhäuschen an der Waldstraße. Währungsreform: die Reichsmark wird von der D-Mark abgelöst.
1945
Ein Flugfeld für die Besatzer
Straßlach hat einen Mini-Flughafen für die amerikanischen Besatzer (Hauptquartier im Trambahner-Ferienheim) zwischen der Hochspannungsleitung und der Tölzer Straße.
1939 - 1945
II. Weltkrieg
Der II. Weltkrieg prägt auf fürchterliche Weise auch den Alltag in unseren Orten. Amerikanische Phosphorbomben fallen und etliche Männer verlieren ihr Leben an der Front. Nach den großen Bombenangriffen auf München kommen viele Münchener dauerhaft in ihre Wochenendhäuschen in Straßlach. Flüchtlinge kommen außerdem aus Oberschlesien, Pommern, Ostpreußen, Tschechei, Österreich und Russland.
Josef Niedermair führt 30 Jahre
Josef Niedermair übernimmt den Vorsitz des Vereins für 30 Jahre.
1932
1931
Eine Post und eine Siedlung ohne Strom
Eine Post wird in Straßlach eröffnet. Die Hailafinger Wochenendsiedlung entsteht; bis 1948 gibt es dort weder Strom noch Wasser.
1925
326 Einwohner in 64 Haushalten
Straßlach hat 326 Einwohner in 64 Haushalten.
1924
Das Isar-Werk geht ans Netz
Das Isar-Werk wird eröffnet, heute liefert E.ON jährlich 11,2 MW, Strom für ca. 17.000 Haushalte.
1922/1923
Eine Semmel für 2,5 Milliarden Mark
Große Inflation, am 07.11.1923 kostet eine Semmel 2,5 Milliarden Mark, ein Pfund Butter 120 Milliarden. 1923 erfolgt die Währungsreform von Mark zu Reichsmark.
1914 - 1919
I. Weltkrieg
I. Weltkrieg
1913
Die Trambahn erreicht Grünwald
Die Trambahn von München geht bis Grünwald.
1910
243 Einwohner in 41 Haushalten
Straßlach hat 243 Einwohner in 41 Haushalten.
Ein Lehrer gründet den Verein
Gründung des "Obst- und Gartenbauvereins Dingharting" durch den früheren Lehrer und späteren Schulrat Josef Braun. Zweck des Vereins: den Obst- und Gemüseanbau und deren Verwertung im bäuerlichen Haushalt anzukurbeln. Die Zeit von 1849-1913 war geprägt von einem Aufschwung in Wissenschaft und Forschung; insbesondere die Landwirtschaft sollte profitieren. Wichtige Themen waren Bodenfruchtbarkeit und Mineraldünger (Justus von Liebig), parallel dazu die Pflanzenzüchtung. 1902 wurde die Landessaatzuchtanstalt an der Königlichen Akademie Weihenstephan gegründet.
1906
Der erste Strom im Dorf
Großdingharting wird elektrifiziert.
Historische Bildergalerie

Die zusammengetragenen Daten der Ortschronik verdanken wir den Aufzeichnungen von Rolf-Dieter Preller.
Die historischen Aufnahmen aus der Zeit ab ca. 1900 zeigen den ländlichen Alltag in Großdingharting, Kleindingharting, dem Deininger Weiher und Straßlach. Diese stammen aus dem Archiv von Katharina Strobl. Herzlichen Dank, dass wir diese Schätze hier zeigen dürfen!
Wie schön, wenn Altes bewahrt wird!






















